Submetering
Was ist Submetering?​

Kurzinfo & Definition

Was ist die Submetering?

Unter Submetering versteht man die individuelle Erfassung & Abrechnung von Wäme-, Warmwasser- & Kaltwasserkosten, in Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien. Hierbei ist zu beachten, dass Submetering sich auf die Unterverteilung, also der Verteilung innerhalb des Gebäudes beschränkt.

Was ist die Metering?

Metering ist die reine Messung bzw. Erfassung. Im Zusammenhang mit Immobilien, versteht man unter Metering die Verbrauchserfassung vor der Unterverteilung (Submetering) der Mieter.

Messtechnische Ausstattung

Eine der Kernaufgaben der Submetering-Dienstleister (Energie- oder Messdienstleister), ist die Überlassung und Instandhaltung der zur Erfassung des individuellen Wärme-, Warmwasser- und Kaltwasserverbrauchs benötigte Messtechnik. Dafür werden Geräte, wie Heizkostenverteiler, Wärmezähler, Warm- & Kaltwasserzähler eingesetzt. Aktuell setzen die Anbieter für Submetering auf Funk-Messtechnik. Die drei gängigsten Varianten sind Unternehmenseigene Funksysteme, OMS (OPEN METERING SYSTEM) oder IoT-Funksysteme (Internet of Things, z.B. NB-IoT oder LoRaWan). Die Anbieter für Submetering sehen sich oftmals als Partner der Digitalisierung und treiben den Ausbau von modernen Funksystemen voran.
Die Zähler können vom Kunden gemietet oder gekauft werden. Die Miete ist hierbei die beliebteste Variante der Verwalter oder Eigentümer. Circa 80-90% aller Submetering-Zähler werden so finanziert. Für den Verwalter oder Eigentümer ergeben sich dabei wesentliche Vorteile:

  1. Bei Vermietung der Zähler obliegt dem Submetering-Unternehmen üblicherweise auch die Instandhaltung des Mietgegenstands, d.h. die Wartung, der Austausch und die Eichung der Zähler. Beim Verkauf der Zähler ist dies nicht automatisch durch das Submetering-Unternehmen abgedeckt und muss gegebenenfalls vom Verwalter oder Eigentümer selbständig organisiert werden. Im Angebotsportfolio der meisten Messdienstleister sind diese Instandhaltungsleistungen aber in der Regel enthalten.
  2. Den Submetering-Kosten zuzurechnen sind die Kosten für die Anmietung von Zählern oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung, die Kosten der Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschließlich der Eichkosten sowie die Kosten der Berechnung, Aufteilung und Verbrauchsanalyse.

 

Heizkostenabrechnung

Für die Abrechnung anteiliger Wärme-, Warmwasser- und Kaltwasserkosten wird üblicherweise eine Abrechnungs-Software eingesetzt, deren wesentliche Bestandteile die Abrechnungsplanung, die Durchführung von Datentauschaktivitäten, die Prüfung externer Abrechnungen und die fachliche Integration der Abrechnungsergebnisse in das System des Kunden über eine Schnittstelle sind. Die Software automatisiert die Erstellung integrierter Abrechnungsschreiben an die jeweiligen Nutzer, in dem die Ergebnisse der verbrauchsabhängigen und der nicht verbrauchsabhängigen Abrechnung zusammengeführt werden. In Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft wurden Softwarelösungen für prozessoptimierte Verfahren entwickelt, die manuelle Tätigkeiten im Rahmen der Erfassung und Abrechnung automatisieren, Durchlaufzeiten verkürzen und die Datenqualität verbessern sollen.

Zahlreiche Submetering-Unternehmen bieten in den einzelnen Liegenschaften auch Zusatzservices an, wie zum Beispiel Legionellenprüfungen oder die Wartung von Brandschutzmeldeanlagen. Aus Sicht der Anbieter erscheint es sinnvoll, das Produktportfolio um Dienstleistungen zu erweitern, die zusammen mit dem Austausch und der Wartung von Zählern vor Ort erbracht werden können. Denn es entstehen Synergieeffekte, wenn das Ablesepersonal zusätzliche Tätigkeiten in der betreffenden Wohneinheit ausführt.

Das klingt interessant? Hier finden Sie weitere Informationen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Utility_submeter

https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Metering_System

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